Darmmikrobiom beeinflusst Immuntherapie bei Nierenzellkrebs
Die Immuntherapie, die in den letzten 20 Jahren die Onkologie maßgeblich vorangebracht hat, zeigt nicht bei allen Patienten die gewünschte Wirkung. Aktuelle Erkenntnisse legen nahe, dass eine gestörte Darmflora dabei eine Rolle spielen könnte.
Wissenschaftler untersuchen nun, wie eine gezielte Beeinflussung des Darmmikrobioms die Effektivität von Immuncheckpoint-Inhibitoren bei der Behandlung von Nierenzellkarzinomen steigern kann. Dies könnte neue Ansätze zur Optimierung bestehender Therapieoptionen eröffnen.
Hintergrund
Immuncheckpoint-Inhibitoren sind Medikamente, die das Immunsystem dabei unterstützen, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Sie blockieren Proteine, die normalerweise die Immunantwort unterdrücken. Das Darmmikrobiom, die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm, wird zunehmend als wichtiger Faktor für die Gesundheit und die Reaktion auf verschiedene Therapien angesehen.
Quelle: nach Medienberichten