Migrationsablehnung als zentrales Merkmal von AfD-Wählern identifiziert
Die Untersuchung, die in einem neuen Policy Paper veröffentlicht wurde, hebt hervor, dass die Ablehnung von Migration das verbindende Element unter den Anhängern der Partei darstellt. Trotz dieser Übereinstimmung zeigen sich bei AfD-Wählern deutliche Differenzen in Bezug auf Autoritarismus, Antisemitismus und die Wahrnehmung wirtschaftlicher Krisen.
Die Autorin der Studie, Céline Teney, Professorin für Makrosoziologie an der FU Berlin und assoziierte Wissenschaftlerin des Exzellenzclusters, analysierte die verschiedenen Aspekte, die die Wählerschaft der Alternative für Deutschland prägen.
Hintergrund
Die Alternative für Deutschland (AfD) wurde 2013 gegründet und trat zunächst als eurokritische Partei in Erscheinung. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zu einer rechtspopulistischen Partei, deren Kernthemen die Migrationspolitik, die Kritik an der Europäischen Union und innenpolitische Fragen umfassen. Seit ihrem Einzug in den Bundestag 2017 ist die AfD eine feste Größe in der deutschen Parteienlandschaft.
Quelle: nach Medienberichten