Kieler Studie beleuchtet Europas Finanzhebel gegenüber den USA
Die Vereinigten Staaten haben in jüngster Zeit Instrumente wie Zölle oder militärische Maßnahmen eingesetzt, um ihre geopolitischen Ziele zu verfolgen. Angesichts dessen wird in Europa verstärkt über geeignete Reaktionen diskutiert.
Der neue Kiel Report mit dem Titel „Shorting America: Europe’s financial leverage over the United States“ legt dar, dass Europa die bestehende finanzielle Asymmetrie zwischen den beiden Wirtschaftsräumen effektiver nutzen kann. Dies sei durch eine Anpassung der bereits kontrollierten Finanzmarktregulierung möglich, so die Studie.
Hintergrund
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und den USA sind komplex und von wechselseitigen Abhängigkeiten geprägt. In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Spannungen, unter anderem durch Handelsstreitigkeiten und unterschiedliche Ansichten in außenpolitischen Fragen. Die Diskussion um Europas strategische Autonomie, auch im Finanzbereich, hat in diesem Kontext an Bedeutung gewonnen.
Quelle: nach Medienberichten