Arbeitsministerium plant Flexibilisierung der Arbeitszeiten
Einem Entwurf des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) zufolge, über den Medien berichten, soll die bisherige Tageshöchstarbeitszeit nicht vollständig durch eine reine Wochenhöchstarbeitszeit ersetzt werden. Stattdessen plant das Ministerium unter Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), eine solche Anpassung an bestehende Tarifverträge zu binden.
Demnach würde die Flexibilisierung der Arbeitszeiten von der Einigung der Tarifparteien abhängen. Eine offizielle Bestätigung des Ministeriums zu dem Entwurf steht noch aus.
Hintergrund
Die Debatte um die Flexibilisierung der Arbeitszeiten in Deutschland wird seit Längerem geführt, insbesondere im Hinblick auf die Anpassung an moderne Arbeitsmodelle und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Aktuell regelt das Arbeitszeitgesetz unter anderem eine maximale tägliche Arbeitszeit von acht Stunden, die in Ausnahmefällen auf zehn Stunden verlängert werden kann, sofern innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen ein Durchschnitt von acht Stunden täglich nicht überschritten wird.
Quelle: nach Medienberichten