Einzelne Sigmoidoskopie reduziert Darmkrebsrisiko langfristig
Forschungsergebnisse aus Norwegen deuten darauf hin, dass eine einzelne Sigmoidoskopie das Auftreten von Darmkrebs über einen Zeitraum von über 20 Jahren reduziert. Dies geht aus einer bevölkerungsbasierten Screening-Studie hervor, deren Resultate kürzlich in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurden.
Die präventive Wirkung wurde in der randomisierten Studie insbesondere bei Männern beobachtet. Die Untersuchung liefert somit neue Erkenntnisse zur langfristigen Effektivität dieser Screening-Methode.
Hintergrund
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit und ist eine der Hauptursachen für krebsbedingte Todesfälle. Vorsorgeuntersuchungen wie die Koloskopie und Sigmoidoskopie zielen darauf ab, Vorstufen oder frühe Stadien des Darmkrebses zu erkennen und zu entfernen, um die Prognose zu verbessern und die Sterblichkeit zu senken. Die Wirksamkeit dieser Screening-Methoden wird kontinuierlich durch Studien evaluiert.
Quelle: nach Medienberichten