Tages-Sicht24 Freitag, 03.07.2026
Wissenschaft

Studie deutet auf dynastische Machtstrukturen bei Skythen hin

03.07.2026, 20:00 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion
Studie deutet auf dynastische Machtstrukturen bei Skythen hin
Symbolbild · KI-generiert

Neue DNA-Analysen von Elitebestattungen in der eurasischen Steppe legen nahe, dass politische Führung bei den Skythen über familiäre Linien weitergegeben wurde.

Die Untersuchung, die archäologische, anthropologische und genetische Methoden kombiniert, bietet frische Perspektiven auf die Entwicklung sozialer Hierarchien und politischer Autorität in frühen nomadischen Kulturen.

Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Vererbung von Macht über mehrere Begräbnisstätten hinweg erfolgte, was auf eine weitreichende familiäre Vernetzung innerhalb der skythischen Eliten schließen lässt. Diese Erkenntnisse tragen zum Verständnis bei, wie sich soziale Ungleichheit in diesen Gesellschaften etablierte.

Hintergrund

Die Skythen waren ein antikes Reitervolk, das vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. weite Teile der eurasischen Steppe besiedelte. Sie waren bekannt für ihre nomadische Lebensweise, ihre Kriegskunst und ihre reich ausgestatteten Grabhügel, sogenannte Kurgane, die wertvolle archäologische Funde enthalten.

Quelle: nach Medienberichten