Vonovia-Chef beklagt Eskalation der Gewalt in Enteignungsdebatte

Im Streit um mögliche Enteignungen großer Wohnungsgesellschaften in Berlin berichtet der Chef des Immobilienkonzerns Vonovia von einer Verrohung der Auseinandersetzung. Er spricht von Attacken auf Mitarbeiter und dem Anzünden von Fahrzeugen.
Der Vonovia-CEO sieht in bestimmten politischen Akteuren die Hauptverantwortlichen für diese Entwicklung und die steigende Aggressivität.
Hintergrund
In Berlin wird seit einigen Jahren intensiv über die Möglichkeit diskutiert, große Wohnungsunternehmen zu enteignen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ein Volksbegehren im Jahr 2021 sprach sich für die Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen aus, die mehr als 3.000 Wohnungen umfassen. Die Umsetzung dieser Forderung ist jedoch rechtlich und politisch umstritten.
Quelle: nach Medienberichten