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Wissenschaft

Ozeanversauerung beeinträchtigt Tintenfischgehirne

09.07.2026, 21:07 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion

Ein sinkender pH-Wert der Weltmeere führt dazu, dass die Gehirne von Tintenfischen schrumpfen. Dies könnte weitreichende Folgen für die marinen Ökosysteme haben.

Wissenschaftler beobachten, dass die kontinuierliche Aufnahme von Kohlendioxid (CO₂) durch die Ozeane zu einer Versauerung führt. Diese chemische Veränderung wirkt sich direkt auf die Entwicklung und Größe der Gehirne von Tintenfischen aus.

Die Verkleinerung der Gehirne könnte die kognitiven Fähigkeiten der Tiere beeinträchtigen, was wiederum ihre Überlebenschancen und ihre Rolle in der Nahrungskette beeinflussen könnte. Die Forschung deutet darauf hin, dass diese Entwicklung eine direkte Konsequenz des anthropogenen CO₂-Ausstoßes ist, der die chemische Zusammensetzung der Meere verändert.

Hintergrund

Die Ozeane absorbieren einen erheblichen Teil des von Menschen emittierten Kohlendioxids aus der Atmosphäre. Dieser Prozess führt zu einer chemischen Reaktion, bei der sich Kohlensäure bildet und der pH-Wert des Meerwassers sinkt. Diese sogenannte Ozeanversauerung stellt eine ernsthafte Bedrohung für viele marine Lebewesen dar, insbesondere für Organismen mit Kalkskeletten oder -schalen.

Quelle: nach Medienberichten