Klimawandel bedroht Pflanzenvielfalt und indigenes Wissen im Amazonas
Die Untersuchung zeigt zudem auf, dass das biokulturelle Wissen in der Region bis zum Jahr 2080 stark abnehmen wird. Dieser Rückgang ist eine direkte Folge des Verlusts indigener Sprachen, der eng mit dem Verschwinden traditioneller Lebensweisen und der Pflanzenwelt verbunden ist.
Die Forschungsergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Schutz sowohl der Biodiversität als auch der kulturellen Vielfalt im Amazonas. Der Verlust von Pflanzenarten beeinträchtigt nicht nur die Ökosysteme, sondern auch die Lebensgrundlage und das über Generationen gesammelte Wissen der indigenen Völker.
Hintergrund
Der Amazonas-Regenwald ist das größte tropische Waldgebiet der Erde und beherbergt eine außergewöhnliche Biodiversität sowie zahlreiche indigene Völker mit einzigartigen Kulturen und traditionellem Wissen. Seit Jahrzehnten ist die Region durch Abholzung, Bergbau und die Folgen des Klimawandels stark bedroht, was zu einem rapiden Verlust von Lebensräumen und Arten führt.
Quelle: nach Medienberichten