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Welt

Kanadische Behörde kritisiert Mängel nach "Titan"-Unglück

17.06.2026, 21:18 Uhr · Tages-Blick24 Redaktion

Drei Jahre nach der Implosion des Tauchboots "Titan" mit fünf Todesopfern hat eine kanadische Untersuchungsbehörde unzureichende Tests und mangelnde Branchenaufsicht festgestellt.

Eine kanadische Behörde hat nach dem Unglück des Tauchboots "Titan" im Juni 2023 ein hartes Urteil gefällt. Die Untersuchung ergab, dass das U-Boot, bei dessen Implosion nahe des Wracks der Titanic fünf Menschen starben, nicht ausreichend getestet worden war.

Zudem wurde kritisiert, dass die Überwachung der Branche unzureichend gewesen sei. Jeder Tauchgang habe Schäden am Boot verursacht, wie die Behörde feststellte.

Hintergrund

Die "Titan" war ein experimentelles Tiefsee-Tauchboot des Unternehmens OceanGate Expeditions. Es war darauf ausgelegt, zahlende Touristen zum Wrack der Titanic in rund 3.800 Metern Tiefe zu bringen. Das Wrack der Titanic wurde 1985 entdeckt und ist seitdem ein Ziel für Forschungs- und Tourismusexpeditionen.

Quelle: nach Medienberichten