US-Verteidigungsstreichpläne für Europa treten in Kraft
Die US-Streichpläne bezüglich der Verteidigung Europas sind in Kraft getreten. Dies bestätigte NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor dem bevorstehenden Treffen der NATO-Verteidigungsminister.
Rutte betonte die Notwendigkeit, dass Europa seine militärischen Kapazitäten rasch ausbauen und unabhängiger werden müsse. Er versuchte gleichzeitig, Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der USA als Verbündeter zu zerstreuen. Bei Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stießen diese Beruhigungsversuche laut Berichten jedoch auf wenig Resonanz.
Der US-Ressortchef Hegseth äußerte die Vision einer „NATO 3.0“ im Zuge dieser Entwicklungen.
Hintergrund
Die Debatte über die Lastenverteilung innerhalb der NATO und die Rolle Europas bei der eigenen Verteidigung dauert bereits seit Längerem an. Insbesondere die USA fordern von den europäischen Mitgliedstaaten seit Jahren, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen und eine größere Eigenverantwortung zu übernehmen. Diese Forderungen haben sich in den letzten Jahren intensiviert.
Quelle: nach Medienberichten