Tages-Sicht24 Dienstag, 07.07.2026
Wissenschaft

Skythen-Elite pflegte soziale Abgrenzung

07.07.2026, 16:35 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die soziale Schichtung bei den Skythen bereits vor Tausenden von Jahren ausgeprägt war und die Eliten sich von der breiten Bevölkerung abgrenzten.

Die Analyse von Gräbern und Siedlungsspuren der Skythen offenbart, dass die herrschende Schicht offenbar Wert auf soziale Exklusivität legte. Dies äußerte sich in der Wahl der Bestattungsorte und der Art der Grabbeigaben, die sich deutlich von denen der einfachen Bevölkerung unterschieden.

Die Erkenntnisse, die von Christine Westerhaus in „Forschung aktuell“ zusammengefasst wurden, basieren auf archäologischen Funden. Diese Funde ermöglichen Rückschlüsse auf die soziale Struktur und die Lebensweise dieses antiken Reitervolkes.

Hintergrund

Die Skythen waren ein antikes Reitervolk, das vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. weite Teile Eurasiens besiedelte. Sie waren bekannt für ihre nomadische Lebensweise, ihre Kriegskunst und ihre reiche Kunstfertigkeit, insbesondere in der Metallverarbeitung. Archäologische Funde, insbesondere Kurgane (Grabhügel), liefern wichtige Einblicke in ihre Kultur und Gesellschaft.

Quelle: nach Medienberichten