António Costa sorgt mit Kreml-Kontakten für EU-Empörung
Die Kontaktaufnahme von António Costas Büro mit Moskau hat auf dem letzten EU-Gipfel für erhebliche Empörung gesorgt. Der Vorstoß des EU-Ratspräsidenten wird trotz potenzieller strategischer Vorteile als riskant eingeschätzt.
Die Initiative, Kanäle zum Kreml zu suchen, stieß bei den Mitgliedstaaten auf geteiltes Echo. Trotz der Kritik wird die grundsätzliche Idee, diplomatische Wege zu eröffnen, von einigen als sinnvoll erachtet.
Hintergrund
Die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland sind seit Jahren angespannt, insbesondere nach der Annexion der Krim 2014 und dem Beginn des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022. Versuche, diplomatische Kanäle aufrechtzuerhalten oder neu zu beleben, sind daher oft Gegenstand intensiver Debatten innerhalb der EU.
Quelle: nach Medienberichten