HPV-Impfung senkt Krebs-Sterberisiko erheblich
Die Untersuchung belegt, dass das Sterberisiko durch Krebs, der durch HPV verursacht wird, durch die Impfung auf nahezu null reduziert werden kann. Trotz dieser Erkenntnisse wird die HPV-Impfung in Deutschland noch unzureichend genutzt.
Die Studie unterstreicht das präventive Potenzial der Impfung im Kampf gegen bestimmte Krebsarten. Experten weisen darauf hin, dass eine höhere Impfquote entscheidend zur Reduzierung der Krankheitslast beitragen könnte.
Hintergrund
Humane Papillomviren (HPV) sind eine Gruppe von Viren, die sexuell übertragen werden und verschiedene Krebsarten verursachen können, insbesondere Gebärmutterhalskrebs, aber auch Analkrebs, Peniskrebs sowie Kopf-Hals-Tumore. Die Impfung schützt vor den häufigsten krebserregenden HPV-Typen und wird in vielen Ländern für Mädchen und Jungen empfohlen, idealerweise vor dem ersten sexuellen Kontakt.
Quelle: nach Medienberichten