Kein Beleg für Gesundheitsvorteile von Glukose-Messgeräten bei Nicht-Diabetikern

Eine aktuelle Analyse des Informationsdienstes Wissenschaft (idw) hebt hervor, dass die weit verbreitete Nutzung von kontinuierlichen Glukose-Messgeräten (CGM) durch Personen ohne diagnostizierten Diabetes nicht durch wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt wird. Es fehlen Belege dafür, dass diese Technologie die Gesundheit fördert oder Krankheiten bei gesunden Menschen verhindert.
Die Geräte, ursprünglich für Diabetiker entwickelt, um Blutzuckerwerte zu überwachen und die Therapie anzupassen, werden zunehmend von der Allgemeinbevölkerung genutzt, oft in der Annahme, dadurch präventiv wirken oder die eigene Gesundheit optimieren zu können. Die Untersuchung kommt jedoch zu dem Schluss, dass es für diese Annahmen keine wissenschaftliche Basis gibt.
Hintergrund
Kontinuierliche Glukose-Messgeräte (CGM) wurden ursprünglich als medizinisches Hilfsmittel für Menschen mit Diabetes entwickelt, um eine präzise und lückenlose Überwachung des Blutzuckerspiegels zu ermöglichen. Dies ist entscheidend für die Therapieanpassung und die Vermeidung von Hypo- oder Hyperglykämien. In den letzten Jahren hat sich der Markt für diese Geräte jedoch auch auf gesunde Verbraucher ausgeweitet, die sie zur Leistungsoptimierung oder präventiven Gesundheitsüberwachung nutzen.
Quelle: nach Medienberichten