Tages-Sicht24 Samstag, 19.09.2026
Gesundheit

Klimawandel erhöht Risiko für Flughafen-Malaria

19.09.2026, 07:10 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion
Klimawandel erhöht Risiko für Flughafen-Malaria
Symbolbild · KI-generiert

Seltene Malariafälle in Frankfurt werfen Fragen zur Einschleppung von Mücken auf. Experten warnen, dass der Klimawandel die Gefahr solcher Importe verstärkt.

Tropenmediziner Benno Kreuels erläutert, dass Mücken über den Flugverkehr in neue Regionen gelangen können. Eine späte Diagnose der Krankheit birgt erhebliche Risiken für die Betroffenen.

Die aktuelle Situation in Frankfurt zeigt die Anfälligkeit für eingeschleppte Krankheiten. Die steigenden globalen Temperaturen könnten dazu führen, dass sich die Überträgermücken auch in bislang malariafreien Gebieten ansiedeln und vermehren.

Hintergrund

Malaria ist eine durch Parasiten verursachte Infektionskrankheit, die durch den Stich infizierter Anophelesmücken übertragen wird. In Deutschland gilt die Krankheit seit Jahrzehnten als ausgerottet, jedoch treten immer wieder importierte Fälle bei Reisenden auf. Die globale Erwärmung schafft potenziell neue Lebensräume für Mückenarten, die Malaria übertragen können.

Quelle: nach Medienberichten