FIFA wirft UEFA Verleumdungskampagne gegen Infantino vor

Die Anschuldigungen der FIFA richten sich gegen die UEFA, nachdem es in den vergangenen Monaten zu wiederholten Auseinandersetzungen zwischen den beiden Dachverbänden gekommen war. Im Zentrum des Konflikts steht ein von FIFA-Präsident Infantino initiierter, jedoch später verworfener Plan, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen.
Die Spannungen zwischen FIFA und UEFA haben sich seit der Vorstellung dieses Plans kontinuierlich verschärft. Beide Organisationen haben sich gegenseitig öffentlich kritisiert, was nun in dem Vorwurf einer gezielten Kampagne mündet.
Hintergrund
Die Beziehungen zwischen der FIFA und der UEFA waren in der Vergangenheit oft von Spannungen geprägt, insbesondere bei Entscheidungen über Turnierformate oder finanzielle Verteilungen. Gianni Infantino, seit 2016 Präsident der FIFA, hatte sich bereits zuvor mit der UEFA über Reformen und die Ausrichtung des Weltfußballs auseinandergesetzt.
Quelle: nach Medienberichten