Tages-Sicht24 Dienstag, 14.07.2026
Wissenschaft

Forschung zu Klimafolgen und Campusplanung prägen Wissenschaftsnews

14.07.2026, 07:10 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion
Forschung zu Klimafolgen und Campusplanung prägen Wissenschaftsnews
Symbolbild · KI-generiert

Die Wissenschaftswelt blickt heute auf den Start einer Expedition zur Untersuchung von Extremereignissen in Küstenökosystemen und die Auswahl eines Generalplaners für den neuen Max-Planck-Campus Martinsried. Zudem wurde eine neue Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Geisenheim gewählt.

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hat heute die ALKOR-Expedition AL656 gestartet. Diese Fahrt, die Teil des Verbundprojekts ElbeXtreme ist, untersucht die Auswirkungen von Hochwasser, Dürre und Hitzewellen auf Stoffkreisläufe, Wasserqualität und die Biodiversität im Elb- und Wesermündungsgebiet sowie in der Deutschen Bucht. Ziel ist es, Grundlagen für verbesserte Vorhersagen und Anpassungsstrategien im Kontext des Klimawandels zu schaffen.

Für den neuen Max-Planck-Campus Martinsried wurde nach Abschluss eines Planungswettbewerbs der Generalplaner bekannt gegeben. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der Realisierung des zukünftigen Forschungsstandorts.

Die Hochschule Geisenheim hat vergangene Woche Prof. Dr. Katrin Kahlen einstimmig zur neuen Vizepräsidentin Forschung gewählt. Sie wird ihr dreijähriges Amt zum 1. Oktober 2026 antreten und folgt auf Prof. Dr. Annette Reineke, die diese Position seit 2017 innehatte.

Ein historischer Meilenstein für die digitale Erforschung der deutschen Sprache ist die Bewilligung des Akademienzentrums Digitale Lexikographie des Deutschen (ADL), bei dem die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) eine zentrale Rolle übernimmt.

Die Deutsche Gesellschaft für Biofeedback e.V. lädt am 23. September zu einem Online-Talk über Biofeedback in der Entspannungstherapie ein. Die Veranstaltung findet am Vorabend ihrer 25. Jahrestagung statt und ist kostenfrei.

Hintergrund

Die Auswirkungen des Klimawandels auf marine und küstennahe Ökosysteme sind ein zentrales Forschungsfeld. Extremereignisse wie Hochwasser und Dürren nehmen weltweit zu und stellen Wissenschaftler vor die Herausforderung, deren Folgen zu verstehen und Strategien zur Anpassung zu entwickeln. Forschungscampus-Erweiterungen sind entscheidend für die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Infrastruktur und die Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Quelle: nach Medienberichten