Forensische Archäologie unterstützt Kriminaltechnik

Vergrabene Tatorte stellen Ermittler vor besondere Herausforderungen. Um auch jahrzehntealte und unterirdische Beweismittel effektiv zu finden und zu sichern, werden Kriminaltechniker in speziellen archäologischen Techniken geschult.
Diese interdisziplinäre Herangehensweise ermöglicht es, selbst kleinste Hinweise, die im Boden verborgen liegen, präzise zu dokumentieren und zu bergen. Dies ist entscheidend für die Aufklärung von Verbrechen, bei denen Spuren absichtlich versteckt wurden oder die Zeit ihre sichtbaren Merkmale verwischt hat.
Hintergrund
Die forensische Archäologie ist ein Spezialgebiet, das archäologische Methoden und Techniken zur Lösung von Kriminalfällen einsetzt. Sie befasst sich primär mit der Lokalisierung, Freilegung und Dokumentation von menschlichen Überresten und anderen Beweismitteln, die vergraben oder anderweitig verborgen wurden.
Quelle: nach Medienberichten