Forschungsschiff untersucht Zusammenhang von Klima und Vulkanismus im Pazifik

Unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ist das Forschungsschiff SONNE am vergangenen Freitag in See gestochen. Ziel der fünfwöchigen Mission ist die Untersuchung der Verbindung zwischen Klimaveränderungen und vulkanischer Aktivität.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzentrieren sich auf den südlichen Juan-de-Fuca-Rücken vor der Küste der USA. Dort werden sie Sedimente und vulkanisches Glas vom Meeresboden analysieren, die bis zu 1,5 Millionen Jahre alt sind. Die Expedition ist in zwei Abschnitte unterteilt und wird von Dr. Christian Timm sowie Prof. Dr. Heidrun Kopp vom GEOMAR geleitet.
Hintergrund
Mittelozeanische Rücken sind untermeerische Gebirgsketten, an denen neue ozeanische Kruste entsteht und vulkanische Aktivität auftritt. Diese geologischen Prozesse sind eng mit der Dynamik des Erdinneren verbunden, könnten aber auch durch äußere Faktoren wie Klimaveränderungen beeinflusst werden. Die Untersuchung vergangener Klimaperioden hilft, potenzielle Zusammenhänge besser zu verstehen.
Quelle: nach Medienberichten