Supernovae-Studie revidiert Annahme zur beschleunigten Expansion des Universums

Wissenschaftler haben die Daten von Supernovae erneut untersucht und dabei Korrekturen für deren Masse und Auswahl vorgenommen. Diese Anpassungen führten dazu, dass ein zuvor behaupteter Alterstrend der Supernovae keinen signifikanten Effekt mehr auf die Expansionsrate des Universums zeigt.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die bisherige Interpretation der Supernovae-Beobachtungen möglicherweise überarbeitet werden muss. Die ursprüngliche Schlussfolgerung einer sich beschleunigenden Expansion basierte maßgeblich auf diesen Himmelsereignissen als Standardkerzen.
Hintergrund
Die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums Ende der 1990er-Jahre, basierend auf der Beobachtung ferner Supernovae vom Typ Ia, revolutionierte die Kosmologie und führte zur Postulierung der Dunklen Energie. Diese Erkenntnis wurde 2011 mit dem Nobelpreis für Physik gewürdigt. Supernovae vom Typ Ia dienen als sogenannte Standardkerzen, da sie eine nahezu einheitliche maximale Helligkeit erreichen, was ihre Entfernungsmessung ermöglicht.
Quelle: nach Medienberichten