Tages-Sicht24 Donnerstag, 02.07.2026
Gesundheit

Krebshilfe und ABNR fordern umfassende Tabakkontrollstrategie

02.07.2026, 11:21 Uhr · Tages-Sicht24 Redaktion

Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) begrüßen die geplante Tabaksteuererhöhung des Bundesfinanzministeriums, sehen darin aber nur einen ersten Schritt.

Beide Organisationen betonen, dass die Anhebung der Tabaksteuer nicht die einzige Maßnahme bleiben dürfe. Sie fordern eine deutlich stärkere Besteuerung von Liquids, um die Gesundheitsrisiken des Rauchens effektiver zu bekämpfen.

Die Verbände plädieren für eine umfassende Strategie zur Tabakkontrolle, die über die reine Steuererhöhung hinausgeht. Nur so könne das Ziel einer deutlichen Reduzierung des Tabakkonsums erreicht werden.

Hintergrund

Die Besteuerung von Tabakprodukten ist ein gängiges Instrument der Gesundheitspolitik, um den Konsum einzudämmen und die Gesundheitsausgaben zu senken. In Deutschland wurden die Tabaksteuern in der Vergangenheit mehrfach angepasst, um auf veränderte Konsumgewohnheiten und gesundheitspolitische Ziele zu reagieren. Die Diskussion um die Besteuerung von E-Zigaretten und Liquids ist relativ jung und wird kontrovers geführt.

Quelle: nach Medienberichten