Krebshilfe und ABNR fordern umfassende Tabakkontrollstrategie
Beide Organisationen betonen, dass die Anhebung der Tabaksteuer nicht die einzige Maßnahme bleiben dürfe. Sie fordern eine deutlich stärkere Besteuerung von Liquids, um die Gesundheitsrisiken des Rauchens effektiver zu bekämpfen.
Die Verbände plädieren für eine umfassende Strategie zur Tabakkontrolle, die über die reine Steuererhöhung hinausgeht. Nur so könne das Ziel einer deutlichen Reduzierung des Tabakkonsums erreicht werden.
Hintergrund
Die Besteuerung von Tabakprodukten ist ein gängiges Instrument der Gesundheitspolitik, um den Konsum einzudämmen und die Gesundheitsausgaben zu senken. In Deutschland wurden die Tabaksteuern in der Vergangenheit mehrfach angepasst, um auf veränderte Konsumgewohnheiten und gesundheitspolitische Ziele zu reagieren. Die Diskussion um die Besteuerung von E-Zigaretten und Liquids ist relativ jung und wird kontrovers geführt.
Quelle: nach Medienberichten