Tages-Blick24 Montag, 15.06.2026
Gesundheit

Personalisierte Therapie bei Lungenkrebs mit EGFR-Mutationen

15.06.2026, 17:06 Uhr · Tages-Blick24 Redaktion

Die Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit spezifischen EGFR-Mutationen wird durch den Einsatz von EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren (TKIs) zunehmend individualisiert.

Patienten, die an einem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) leiden und aktivierende Mutationen im Gen des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR) aufweisen, können von personalisierten Therapieansätzen profitieren.

Diese Behandlungen nutzen EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren (TKIs). Die Wirksamkeit der Therapie hängt jedoch von der Komplexität und Vielfalt der vorliegenden Genmutationen ab, da diese nicht einheitlich auf die Medikamente ansprechen.

Die Entwicklungen in diesem Bereich wurden in Chicago vorgestellt, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet.

Hintergrund

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) ist die häufigste Form von Lungenkrebs und macht etwa 85 Prozent aller Lungenkrebsfälle aus. Die Entdeckung spezifischer Genmutationen, wie die im EGFR-Gen, hat neue Wege für zielgerichtete Therapien eröffnet, die im Gegensatz zur traditionellen Chemotherapie weniger Nebenwirkungen haben können, da sie gezielt Tumorzellen angreifen.

Quelle: nach Medienberichten