Genetische Studie beleuchtet späte Neandertaler in Nordwesteuropa
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig leiteten die Studie, die sich auf die Analyse alter DNA konzentrierte. Diese wurde aus Überresten von 27 Neandertalern gewonnen, die in Belgien und Frankreich entdeckt wurden.
Die Forschung ermöglichte es, die genetischen Beziehungen dieser Populationen zu rekonstruieren und bietet damit ein umfassendes Bild ihrer Lebensweise in der Zeit vor ihrem Verschwinden.
Hintergrund
Die Neandertaler (Homo neanderthalensis) waren eine ausgestorbene Menschenart, die über einen Zeitraum von etwa 300.000 Jahren in Europa, Westasien und Teilen Zentralasiens lebte. Sie verschwanden vor rund 40.000 Jahren, etwa zur Zeit der Ankunft des modernen Menschen (Homo sapiens) in Europa, wobei die genauen Gründe für ihr Aussterben weiterhin Gegenstand wissenschaftlicher Debatten sind.
Quelle: nach Medienberichten