Kontinentalhebung als Ursache für antarktisches Eiswachstum identifiziert
Forschende des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung waren an der Untersuchung beteiligt, die im Fachjournal Science veröffentlicht wurde. Die Analyse zeigt, dass Gesteins-Tropfen unter der antarktischen Platte die Kontinentalmasse anhoben.
Diese Hebung ermöglichte es, dass sich Eis auf dem Kontinent bilden und über lange Zeiträume hinweg erhalten konnte. Dies erklärt den deutlichen zeitlichen Unterschied im Eiswachstum zwischen den beiden Polarregionen.
Hintergrund
Die Polarregionen der Erde sind entscheidend für das globale Klima. Während die Antarktis einen kontinentalen Eisschild besitzt, besteht das arktische Eis hauptsächlich aus Meer- und Schelfeis. Die unterschiedliche Entstehungsgeschichte und Dynamik dieser Eismassen ist Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung.
Quelle: nach Medienberichten